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Ziele und ihre Bedeutung für ein selbstbestimmtes Leben!

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Ein Mensch, der für sich keine persönlichen Zielsetzungen formuliert hat, kann sich nicht weiter entwickeln. Ziele und ihre Bedeutung zu finden, ist die Basis für ein selbstbestimmtes Leben. Es gibt kein größeres Risiko, als passiv sein Leben zu leben. Wie du deine Ziele für ein selbstbestimmtes, glückliches Leben findest, erfährst du in diesem Artikel.

Vermeintliche Sicherheit ist ein trügerisches Gefühl!

Wer keine Ziele im Leben hat, sitzt einfach nur still und beschaulich in seiner überschaubaren Komfortzone und gibt sich dem Gefühl einer vermeintlichen Sicherheit hin. Dieses Gefühl der Sicherheit ist insofern trügerisch, weil absolute Sicherheit nicht zu erreichen ist. Jede Situation kann sich innerhalb kurzer Zeit, manchmal sind das nur Sekunden – wenn man zum Beispiel an Unfälle oder gesundheitliche Ereignisse denkt – schlagartig ändern. Äußere Einflüsse auf unser Leben können wir mit einem simplen, auf  Sicherheit ausgerichteten Verhalten nicht ausschließen. Das ist schlicht nicht möglich. Das würde bedeuten, dass Ereignisse linear ablaufen, und das tun sie nicht. Alles verläuft in Zyklen. Deshalb funktioniert eine sogenannte absolute Sicherheit nicht. Es gibt zu jeder Zeit und egal, was wir tun oder nicht tun, ein gewisses Risiko.

Warum Ziele wichtig für dein Leben sind!

Deshalb ist es ja auch so wichtig, dass wir unsere persönlichen Entscheidungen aktiv treffen. Entscheidungen, die durch äußere Einflüsse meistens überraschend kommen und auf die wir nicht vorbereitet sind, passiv anzunehmen, bringt uns als handelnde Person in die Defensive.

Wer sich weiterentwickeln und sein Leben aktiv gestalten will – und das will letztendlich jeder – muss sich mit persönlichen Zielsetzungen beschäftigen. Dafür muss man natürlich auch für sich selbst herausfinden, welche Ziele aus einer Vielzahl von Möglichkeiten die besten sind, um sie auch aktiv umsetzen zu können. 

Wie du deine persönlichen Ziele und ihre Bedeutung findest!

Das wiederum findet man dadurch heraus, dass man sich mit sich selbst beschäftigt, mit seinen Überzeugungen, Ansichten und Glaubenssätzen. Zum Thema „Glaubenssätze“ kannst du gern diesen Artikel lesen. Dazu gehören die richtigen Fragen, um mehr über seine Persönlichkeit und seine Träume und Wüsche herauszufinden. Es gehört weiterhin dazu, sich über seine Stärken und Schwächen im Klaren zu sein und sich bewusst zu machen, welche Bereiche aktuell und in Zukunft eine größere Rolle im Leben spielen und welche zu einem anderen Zeitpunkt des Lebens als Priorität in den Fokus rücken. 

So kann man sich einen Fahrplan erstellen, der als Orientierung gelten kann für das Erreichen von Zielen – kurzfristig, mittelfristig und langfristig. 

Ziele und ihre Bedeutung beim aktiven Tun!

Wir alle sehnen uns in bestimmten Bereichen unseres Lebens nach Veränderung. Das ist gut so. Dafür müssen wir unsere Ziele und ihre Bedeutung kennen. Aber eine Veränderung tritt nur ein, wenn wir uns aktiv darum bemühen. Irgend jemand hat mal folgende Anekdote erzählt:

„Wahnsinn ist für mich, wenn jemand nichts in seinem Leben verändert und trotzdem jeden Tag erwartet, dass etwas Neues passiert.“ 

Gewinner sind und bleiben lebenslang neugierig!

Kinder lernen ständig etwas Neues, sind wissbegierig, gehen Risiken ein und sind voller Energie. Erwachsene hingegen überlegen, wie sie ihre Zeit am besten verbringen können, aber glücklich sehen sie meist nicht aus. Der Grund ist einfach:

„Wenn wir aufhören zu wachsen und zu lernen, wird unser Leben sinnlos und leer. Unerfüllte Bedürfnisse nehmen uns unsere Lebensfreude und rauben wertvolle Energie.“ 

Es kann niemals Stillstand geben. In der Wirtschaft gilt: Eine Firma wächst oder wird schwächer. Das kann ebenso auf jede einzelne Person adaptiert werden. 

Niemals aufhören zu lernen und zu wachsen!

Zu lernen und zu wachsen ist Teil unseres Lebenssinns. Es gibt keine Droge und keine Ablenkung, die uns das geben kann, was wir durch KLUW (Konstantes Lernen Und Wachsen) werden und erleben. 

Wir müssen uns immer wieder überwinden, Bücher zu lesen, Journale zu schreiben, Seminare zu besuchen und uns mit den Menschen zu umgeben, von denen wir etwas lernen können. 

Es gibt zwei Gründe, warum Menschen aufhören zu lernen und zu wachsen: 

Der eine ist, nicht mehr besser werden zu können. Das ist absolut unlogisch, denn wir können immer weiter dazulernen und wachsen. 

Die Gleichgültigkeit ist eine der größten Versuchungen!

Der zweite Grunde ist die Gleichgültigkeit. Sie ist eine der größten Versuchungen, weil sie so harmlos anmutet. Aber wenn wir nicht konstant lernen und wachsen und statt dessen gleichgültig unser Leben leben, dann verfallen wir unweigerlich in Verhaltensmuster und einen Lebensstil, der weit unter dem Niveau liegt, das wir verdienen. 

Vieles im Leben entwickelt sich langsam. So ist es zum Beispiel mit Schulden. Wenn du morgen aufwachen und 68.000 EUR Schulden hättest, wärst du dann beunruhigt? – Natürlich wärst du das! Aber wenn sich die Dinge langsam entwickeln, unnötige 15 EUR hier und da, dann neigen wir dazu dies nicht zu Ernst zu nehmen. Das Thema Körpergewicht passt in diesem Zusammenhang auch wunderbar als Beispiel. Dieses langsame Abgleiten in Gleichgültigkeit führt letztendlich in eine ausweglose Situation, aus der es immer schwerer wird, auszubrechen. 

Deshalb gilt die Maxime: Wehret den Anfängen! Und dafür braucht es konkrete Ziele und einen Plan, sie umzusetzen!

Photo by Estée Janssens on Unsplash

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