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Buchtipp: „Cashflow-Quadrant“ von Robert T. Kiyosaki

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„Cashflow-Quadrant“ ist der Nachfolger zu Robert Kiyosakis „Rich Dad Poor Dad“. Wieder geht es um finanzielles Grundlagentraining, um mehr aus sich und aus seinem Leben herauszuholen. Wer vom ersten Buch begeistert war, kann mit dem „Cashflow-Quadrant“ in die zweite Runde gehen.

In „Rich Dad Poor Dad“ wurde das Konzept des Cashflow-Quadranten bereits vorgestellt. Auch die Geschichte dahinter, wie Kiyosaki gemeinsam mit seiner Frau dieses Konzept für sich entdeckte, ist ausführlich beschrieben. Das Konzept des Cashflow-Quadranten ist sehr gut. Vor allem, weil es sehr einfach und damit für jeden verständlich ist. 

Cashflow-Quadrant: Wo stehst du heute?

Es vermittelt einen schnellen und prägnanten Überblick (genügend Selbsterkenntnis und Ehrlichkeit vorausgesetzt), auf welchem Level du als Person mit allen individuellen Facetten und Varianten und mitten im Leben stehend, gerade bei deiner Persönlichkeitsentwicklung angekommen bist. Das betrifft die Karriere, die Persönlichkeitsentwicklung, Gesundheit, Mindset, Glaubenssätze und das persönliche Leitbild. 

Cashflow-Quadrant: Schaffe die theoretische Basis! 

Im „Cashflow-Quadranten“ geht es ausschließlich um die theoretischen Grundlagen dieses Konzeptes, aber vor allem auch um den Weg, der zu gehen ist, um sich persönlich weiter zu entwickeln. Im Großteil der Fälle werden Menschen, die sich weiter entwickeln wollen, in ihrem derzeitigen Umfeld an Grenzen stoßen. Um diese Grenzen zu sprengen, muss meistens der Quadrant, in dem sich aktuell das berufliche Leben abspielt, verlassen werden.

Kiyosaki beschreibt diese Transformation wie gewohnt sehr unterhaltsam, verständlich und mit vielen Beispielen aus seinem Leben gespickt. Denn er startete wie so viele als Angestellter, um sich dann Schritt für Schritt zur Selbständigkeit weiter zu entwickeln, danach zum Unternehmer und letztendlich zum erfolgreichen Investor. Das Konzept des Cashflow-Quadranten wird dadurch anschaulich und anwendbar. 

Voraussetzung für die Anwendung des Cashflow-Quadrant ist das richtige Gewinner-Mindset!

Einen großen Teil des Inhalts widmet Kiyosaki dem richtigen Mindset, also der persönlichen Einstellung, die man braucht, um sich persönlich weiter entwickeln zu können. Dazu gehört unter anderem, sich negative Glaubenssätze in Bezug auf Geld, Reichtum oder Unternehmertum abzugewöhnen und sie durch neue, aktive und positive zu ersetzen. Mehr zu Glaubenssätzen und ihrer Bedeutung kannst du in diesem Artikel lesen!

Die Begründung, warum dieser Teil so viel Platz einnimmt ist klar: Ohne eine positive Einstellung zu sich selbst und ohne das nötige Wissen – insbesondere das finanzielle Wissen – wird es schwierig bis unmöglich, seine Komfortzone zu verlassen. Genau das ist aber nötig. Das gewohnte Umfeld muss verändert werden. Zum Beispiel muss man lernen, sich mit den richtigen Menschen zu umgeben. Menschen, die einen anspornen und fordern und ähnliche Ziele verfolgen statt zu bremsen und zu nörgeln und sowieso alles schlecht zu finden, was mit Geld oder Weiterentwicklung zu tun hat.

Diese Grundlagen sind essentiell. Diese Basis muss sich jeder schaffen, der zum Beispiel ein eigenes Geschäft aufbauen will oder aktiv Vermögensaufbau betreiben möchte – ohne die „Beratung“ von Finanzmaklern oder Bankangestellten. Warum Glaubenssätze wichtig für eine erfolgreiche Investmentstrategie sind, kannst du hier nachlesen.

Cashflow-Quadrant: Ohne Denken kein Handeln. Ohne Handeln kein Erfolg!

Natürlich hat auch Kiyosaki das Rad nicht neu erfunden. Er greift auf bewährte Konzepte zurück. Denn es handelt sich ja zum großen Teil um universelle Regeln. Tony Robbins agiert mit seinen Büchern, zum Beispiel dem „Robbins Power Prinzip“ in ähnlicher Weise. Das ist nicht schlimm, denn Fakt ist, dass die innere Einstellung, die konkrete Formulierung von persönlichen Zielen nun mal notwendige Voraussetzungen für Veränderung und Erfolg sind. Dazu kommt noch das entsprechende Wissen, das man sich aneignen muss. Dieses Wissen kann aber nur zu Erfahrungen führen und damit zu echte Erkenntnis werden, wenn es in die  Praxis umgesetzt wird. Erst dadurch wird man seine Ziele wirklich erreichen. Ohne Denken kein Handeln. Ohne Handeln kein Erfolg!

Mein Fazit zum Cashflow-Quadrant!

Zurück zu Kiyosakis Buch „Der Cashflow-Quadrant“ (erschienen im Finanzbuchverlag): Im Vergleich zu den Büchern von Tony Robbins ist auch dieses Buch leichter und verständlicher zu lesen. Das liegt daran, dass Kiyosaki keine weit ausschweifenden Gedankengänge beschreibt. Bei ihm sind es kurz und knackig formulierte Learnings, die ihm seine beiden „Väter“ – der reiche Vater und der arme, aber hochgebildete Vater – im Laufe seines Lebens vermittelt haben. Mit diesen anschaulichen Beispielen, die als kurzer Monolog regelmäßig im Buch zu lesen sind, gelingt es dem Autor, die Dinge einfach zu halten. Das ist vorteilhaft für das Verständnis, denn das, worüber Kiyosaki schreibt, ist alles andere als einfach. Ich denke, dass viele Leser von dieser Art der Schreibe begeistert sein werden. Kiyosaki schreibt sympathisch, authentisch und trotzdem lehrreich. Dazu kommt wie so oft bei US-amerikanischen Autoren dieses Genres, dass man motiviert wird und es gar nicht erwarten kann, endlich selbst loszulegen. Es geht ja schließlich um den eigenen Erfolg.

Hast du das Buch „Rich Dad Poor Dad“ oder „Der Cashflow-Quadrant“ von Robert Kiyosaki gelesen? Was waren deine Learnings aus diesen Büchern?

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